Umsetzung unserer Ziele

Ausgehend von den Bedürfnissen und Lebenssituationen der Kinder und Familien, schaffen wir einen Lebensraum, in dem Kinder sich wohl fühlen und eine Weiterentwicklung möglich ist.

Für Kinder ist die Kindertageseinrichtung der erste Schritt aus der Familie heraus. Kinder erleben hier Menschen aus unterschiedlichen familiären Situationen.

In unserer Kindertageseinrichtung sind Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion willkommen. Unsere pädagogische Arbeit basiert auf den gesetzlichen Regelungen und auf dem christlichen Menschen- und Weltbild. Andere Glaubensüberzeugungen werden dabei selbstverständlich respektiert.

Aufgrund unseres Selbstverständnisses sind uns Toleranz und Akzeptanz wichtig.

  • Wir feiern gemeinsame Feste.
  • Wir lernen die Familien kennen.
  • Wir erweitern das Erfahrungsfeld.
  • Wir erfahren den Umgang mit Fremden.

Wir nehmen die Kinder so an, wie sie sind und unterstützen sie in ihrer Entwicklung.

  • Wir beachten ihr individuelles Entwicklungstempo.
  • Wir heben ihre Stärken hervor und bestärken durch Lob.
  • Wir bringen ihnen Vertrauen entgegen.
  • Wir ermutigen sie.
  • Wir geben ihnen die Möglichkeit sich selbst aus zu probieren.

Wir helfen den Kindern in die Gemeinschaft hinein zu wachsen. In unserer Kindertageseinrichtung haben wir Kinder im Alter von 2 Jahren bis zu dem Schuleintritt. Diese Altersmischung bietet ein vielfältiges Erfahrungs- und Übungsfeld.

Erlernen von sozialer Kompetenz

Durch die altersgemischte Gruppe erleben sich die Kinder in unterschiedlichen Positionen:

  • groß – klein
  • stark – schwach
  • jünger – älter

Sie erleben Anerkennung, auch Ablehnung und lernen verschiedene Möglichkeiten der Konfliktlösung.

  • Wir bieten entwicklungsgerechte Angebote.
  • Konkurrenz unter Gleichaltrigen vermindert sich.
  • Das Kind lernt mit seinen Defiziten besser umzugehen.
  • Gegenseitiges Helfen wird gefördert.
  • Die Kinder erleben die Gemeinschaft in der Großgruppe, sowie in unterschiedlichen Kleingruppen.
  • Verantwortung für Jüngere entwickeln.
  • Jüngere lernen von Älteren und umgekehrt.
  • Erhöhung der Kompromissbereitschaft.
  • Sich mit seinen Fähigkeiten in die Gruppe einbringen.
  • Sicherheit und Geborgenheit.

Sprache

Die Sprache ist ein wichtiges Kommunikationsmittel unserer Gesellschaft.

Wir verstehen unsere Einrichtung als Lernort für die Sprache. Die Kinder erlernen ihre Sprache als ein Mittel zu gebrauchen, mit dem sie sich mitteilen, andere verstehen und mit ihnen in Beziehung treten können. Wir unterstützen die Kinder darin, in dem wir

  • Lieder, Spiele, Reime lernen
  • Gespräche führen
  • Geschichten erzählen und Bilderbücher anschauen
  • Absprachen treffen
  • Regeln formulieren (Erzählstein)
  • Sprachförderung anbieten

Erlernen von Methoden der Selbstbestimmung

Die Kinder haben das Recht auch „Nein“ zu sagen. In unserer Kindertagesstätte kann das Kind daher selbst bestimmen

  • wo und mit wem es spielen möchte
  • wann und mit wem es frühstücken möchte
  • ob und wann es an einer Aktivität teilnehmen möchte
  • Die Gefühle und Wünsche des Kindes werden respektiert und anerkannt

Sich in der Einrichtung wohlfühlen

Für die Umsetzung unserer Ziele ist es eminent wichtig, dass sich die Kinder in unserer Einrichtung wohlfühlen. Dies zu ermöglichen ist für uns daher eine wichtige Verpflichtung. Die Kinder sollen sich nach kurzer Zeit selbstständig in unserer Einrichtung zurecht finden. Wir bewirken das, indem

  • wir eine kleine Einrichtung (<50 Kinder) sind, was für die Kinder leicht überschaubar ist.
  • wir eine langsame und schrittweise Eingewöhnung ermöglichen
  • wir in unserem Tagesablauf immer wiederkehrende Abläufe haben, die den Kindern Sicherheit und Orientierung bieten
  • die Räume so gestaltet sind, dass die Kinder sich wohl fühlen und gerne in unsere Einrichtung gehen
  • in allen Räumen, in denen sich die Kinder aufhalten, eine bestimmte Ordnung besteht, die den Kindern Orientierung bietet, beispielsweise durch Farbcodes (insbesondere bei der Konzeption des neuen Quartiers in der Gartenstraße relevant)
  • die Kinder bestehende Regeln akzeptieren lernen
  • die Kinder Verantwortung übernehmen, z.B. für Spielsachen, Bilderbücher u.s.w.

Selbstständigkeit

Die Kinder sollen ihre alltäglichen Anforderungen des Lebens immer besser und ohne Hilfe der Erwachsenen bewältigen. Der Drang zur Selbstständigkeit, ist bei jedem Kind vorhanden, deshalb unterstützen wir die Kinder in ihrem Tun – ganz nach Maria Montessoris Devise: „Hilf mir, es selbst zu tun!“

Die Kinder lernen bei uns:

  • sich selbständig an- und auszuziehen
  • alleine zur Toilette zu gehen
  • ihre Frühstückszeit selbst einzuteilen und sich um die Organisation ihres Frühstücks zu kümmern
  • Verantwortung für jüngere Kinder zu übernehmen
  • auch einmal ohne direkte Aufsicht zu spielen
  • ihre Spielsachen eigenverantwortlich zu holen und wieder aufzuräumen
  • kleinere Aufträge auszuführen
  • durch Lob und Anerkennung ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten immer mehr zu vertrauen

„Forscher und Entdecker“

Wir stellen den Kindern Raum, Material und Zeit zur Verfügung, um ganzheitliche Erfahrungen zu machen.

Die Kinder bekommen die Möglichkeit:

  • mit allen Sinnen zu lernen
  • eigene Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, Werkzeugen und ihrer Handhabung zu machen
  • ihr eigenes Können bewusst wahr zu nehmen und es weiter zu entwickeln
  • mit anderen Kindern etwas auszuprobieren und gemeinsam nach Lösungen suchen
  • ihre Zeit und ihr Spiel selbst zu gestalten, mit Freunden, Materialien und Räumlichkeiten ihrer Wahl
  • in Kleingruppen etwas neues zu (er-) lernen
  • sich selbst auszuprobieren
  • Regelspiele und Rollenspiele mit anderen Kindern zu entwickeln und kennen zu lernen
  • zu singen und zu musizieren

Bewegung

Wir geben den Kinder viele Möglichkeiten sich auf vielfältige Weise zu bewegen. Dazu bieten wir den Kindern verschiedene angeleitete Aktivitäten

  • das Turnen
  • die Bewegungsbaustelle
  • das Wandern
  • die Rhythmik- und Musikerziehung
  • im Stuhlkreis: Sing- und Bewegungslieder

Unsere beiden Außengelände bieten weitere Bewegungsmöglichkeiten z.B.

  • Klettern, Rutschen, Balancieren, Schaukeln
  • Pedalos / Bobbycar / Roller / Fahrzeuge / Dreirad
  • Laufdosen, Hüpfbälle, Wippe
  • rennen, toben, etc.

Im künftigen Quartier in der Gartenstraße hoffen wir, diese Möglichkeiten durch das wesentlich größere Außenrevier noch verbesser zu können.

Achtung der Natur, Ausflüge

Die Kinder sollen die Natur als etwas Kostbares und Einmaliges erleben und durch verschiedene Naturerfahrungen verantwortungsvollen Umgang mit Pflanzen und Tieren erlernen

  • Spaziergänge
  • Blumenpflege (Pflanzen)
  • Ausflüge
  • auf andere Lebewesen achten
  • sinnliche Auseinandersetzung mit der Natur
  • einsäen und pflegen
  • sorgsamer Umgang mit Wasser und Nahrungsmitteln

Fazit:

Durch diese Angebote können die Kinder:

  • vielfältige Erfahrungen machen
  • aus sich heraus gehen
  • sich selbst und ihr Können ausprobieren und weiter entwickeln
  • sich austoben
  • sich mit einander messen
  • soziale Kontakte knüpfen